Am 16. März 2010 findet in der Evangeliumshalle Marburg der 3. Marburger Studientag Gesellschaftstransformation zum Thema “Die Welt verändern. Die Wiederentdeckung des diakonischen Auftrags für die Gemeinde” statt. Die Hauptreferenten sind Prof. Dr. Eberhard Hahn und Alan Roxburgh (GB).
Dazu gibt es jede Menge vertiefende und praxisnahe Seminare und es werden verschiedene Praxisprojekte aus dem Studienprogramm Gesellschaftstransformation präsentiert.
Mehr Infos gibt es im Flyer (pdf-Datei) unter gesellschaftstransformation.de. Dort kann man sich auch online für den Tag anmelden.
Das von mir so geschätzte Printmagazin FROH! führt gerade eine Kampagne zur Eroberung der Stille durch. Aus dem aktuellen Heft (mit dem Titel “Stille”) kann man einen Sticker ausschneiden und an einen Ort kleben, an dem man jeden Tag vorbeikommt – z.B. auf einen Zigarettenautomaten oder eine Ampel.
Wenn du den Sticker das nächste Mal siehst, schaltest du einen Moment runter und schenkst dir einen Moment Stille. Keiner sonst merkt etwas – es ist ein kleines Geheimnis zwischen dir und der Stadt. (frohmagazin.de)
Sehr schöne Idee, finde ich. Weil gerade Jahr der Stille ist, denke ich eh viel über das Thema nach – und über die Tatsache, dass mir Stille auf diesem Planeten eigentlich ganz schön fehlt! Mal sehen, wo ich meinen Sticker hinpappe… Vielleicht gibt’s ja dann bei flickr demnächst auch ein Bild von meinem Sticker – Obacht!
Ein weiterer Streifzug durch die Gefilde von erf.de hat mir einen Text über George Orwell beschert, den Autor von “1984″ und “Animal Farm”, der vor 60 Jahren (genauer gesagt: am 21. Januar 1950) gestorben ist.
Ein moderner Prophet
Vor 60 Jahren starb der britische Autor George Orwell
„Alle Tiere sind gleich, aber einige sind gleicher als andere.“
George Orwell war einer von den Gleichen. Gleicher als gleich wollte er nie sein. Eine Freundin hat ihn gerühmt als „den einzigen Intellektuellen, der ein Bügeleisen reparieren konnte“. Vor 60 Jahren, am 21. Januar 1950, verstarb der leidenschaftliche Sozialist und Antikommunist, die Lästerzunge, der Wahrheitsfanatiker, der Prophet. Unter seinem bürgerlichen Namen Eric Blair kennt ihn kaum einer. Das Pseudonym George Orwell dagegen kennt jeder, der jemals eine weiterführende Schule besucht hat. Irgendwann im Laufe des Schülerdaseins steht entweder Orwells „Farm der Tiere“ auf dem Lehrplan oder der pessimistische Zukunftsroman, der scheinbar keiner mehr ist: „1984“. Den ganzen Beitrag lesen »
Weil’s so schön war, noch mal! Dieses Mal hat sich Kai Rinsland (der Kollege aus der Musikredaktion von ERF Pop) in “Hingehört” den Track “Wonderful” von Gary Go vorgenommen – interessant für alle, die einen Schuss Selbstbewusstsein brauchen…
Den Text von “Wonderful” gibt’s hier. Mehr “Hingehört” gibt’s bei ERF Pop.
Am 8. Januar 2010 wäre er 75 Jahre alt geworden – Elvis Aaron Presley, der immer noch als King of Rock ‘n’ Roll gilt.
Die Kassette mit der Aufschrift “Elvis” aus der Sammlung meines Vaters war mir eine der liebsten meiner Kindheit. Ich fand es immer schade, dass Elvis gestorben ist, als ich erst gut ein Jahr alt war. Und ich mag die Mucke heute noch! Folgendes Stück ist zwar ein wenig schmalzig, aber ein schönes Beispiel für Elvis’ Gospel-Ader: ”How great thou art”
“Amazing grace” hat er übrigens auch gesungen. Und hier noch zwei Zitate aus dem Buch “Defending Elvis” von Steve Beard:
“Elvis recommitted his life to Jesus Christ (…),” says Rick Stanley, Elvis’s stepbrother. “Elvis knew the Lord. He was a modern day King David,” he told me (Steve Beard) in an interview. Stanley believes that, like King David of the Bible, Presley was a man who pursued God, yet stumbled often into the sins of the flesh.
After the Easter service at First Assembly of God in Memphis in 1958, the Rev. James Hamill says that Elvis told him, “Pastor, I’m the most miserable young man you’ve ever seen. I’ve got all the money I’ll ever need to spend. I’ve got millions of fans. I’ve got friends. But I’m doing what you taught me not to do, and I’m not doing the things you taught me to do.” This struggle hounded Elvis throughout his life. No less than the Apostle Paul spoke of it this way: “For what I do is not the good I want to do; no, the evil I do not want to do-this I keep doing” (Romans 7:19).
Silbermond sind an sich nicht mehr so mein Fall, aber was der Kollege Rinsland aus der ERF-Radioredaktion sich zu “Krieger des Lichts” gedacht hat, ist doch sehr erwähnenswert! Immer mal wieder gut zu kucken, was die Kollegen eigentlich so machen…
Aus der Reihe “Hingehört” von ERF Pop: “Krieger des Lichts” (für zum Anhören)
Wünsche hiermit allen Lesern fröhliche Weihnachten und alles Gute für 2010!
Und dem Anlass entsprechend nun: “Little drummer boy” in einer schönen rockigen Version von Trent Austin mit – passenderweise – sehr ausgeprägten Drum-Parts. (Text hier)
Bin zwar an sich kein Freund von derartigen Sendungen, aber: Ob ich mir das mal ankucke? “Himmel, Hölle und Nirwana – wozu brauche ich Gott?” ist heute das Thema bei “Menschen bei Maischberger” (23.00 Uhr, ARD). Zu Gast sind neben Nina Hagen, die sich ja im August hat taufen lassen, eine katholische und eine buddhistische Nonne, eine Muslimin, eine Atheistin und die überzeugte Katholikin Elisabeth von Thurn und Taxis (älteste Tochter von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis).
Der letzte Auftritt von Nina Hagen bei Sandra Maischberger im Jahr 2007 war ja eher peinlich… Damals war das Thema: “Ufos, Engel, Außerirdische – sind wir nicht allein?”. Frau Hagen berichtete damals, sie sei selbst einmal Außerirdischen begegnet und griff den Wissenschaftsjournalisten Joachim Bublath an, indem sie ihm “negative Schwingungen” vorwarf. Bublath verließ schließlich das Fernsehstudio.
Ein Wunder eigentlich, dass sie die Frau noch mal zu Wort kommen lassen wollen… Mal sehen – falls ich um 11 noch wach bin, schau ich vielleicht mal rein…
Ilona Mahel. * 1976 (Kevelaer). Online-Redakteurin. Freiberufliche Übersetzerin. Mag Musik (aktiv & passiv), Sprachen & Dialekte, frische Luft, Kino, Nordsee (Meer, nicht Restaurant ;-) ), Rotwein, Fußball, Katzen, Schreiben & Lesen und noch viel, viel mehr... ;-)
"How can we sing the Lord's song
in a strange land?"
(Psalm 137, 4)
Was das alles soll...
Wie können zum Beispiel Filme, Bücher, CDs & Co. dazu inspirieren, sich mit Gott auseinanderzusetzen? Wo ist die Schnittstelle zwischen Gott und Kultur / Gesellschaft? Kulturgut sucht Spuren von Gott in (vermeintlich) säkularer Kultur.